Programm 2016

Die Agenda zum Energy Excellence Forum 2017 am 18. Mai 2017 in Würzburg wird gerade erstellt. Sollten Sie Interesse haben ein Vortragsthema einzureichen, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt  auf.

Werfen Sie auch gerne einen Blick auf das Vortragsprogramm des Energy Excellence Forum 2016:

Dienstag, 10. Mai 2016

09:30 Uhr
Registrierung und Eröffnung der Fachausstellung
10:00 Uhr
Begrüßung der Teilnehmer
Referent: Anke Geipel-Kern | Vogel Business Media
10:05 Uhr
Eigenerzeugung in der Industrie – Schlüsselfaktoren für die Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz mehr
- Warum KWKK als Erzeugungsgrundlage
- Bedarf nach Wärme oder Kälte in der Produktion –Schlüsselfaktoren für die Wirtschaftlichkeit der KWK
- Der Vorteil eines Prosumers – marktorientierte Betriebsweise, flexibles Lastmanagement
- Interne und externe Einflüsse mit Chancen und Risiken am konkrete Beispiel

Referent: Ralf Schmeisser | Merck

Ralf Schmeißer ist als Leiter (Director) der Strategischen Infrastrukturplanung und Entwicklung der Merck KGaA am Standort Darmstadt tätig. Er absolvierte ein Studium als Diplom-Ingenieur für Kraftwerke. Nach einigen Jahren Tätigkeit in der Planung von Anlagen der Papierindustrie bei einem Ingenieurbüro wechselte er 1995 zur Merck KGaA, Darmstadt. 1996 übernahm er die Projektleitung bei der kompletten Neuerrichtung des Kraftwerkes mit Kraftwärmekopplung. Parallel leitete er weitere Infrastrukturmaßnahmen. Ab 2002 übernahm Ralf Schmeißer die Operative Leitung der Energieversorgung am Standort Darmstadt. Aufgrund von Umstrukturierungen war 2010 der Aufbau einer eigenständigen Energieplanung notwendig. Er übernahm zusätzlich die Leitung der Einheit mit dem Ziel der weiteren Modernisierung der Energieversorgung. Im Rahmen dieser Erneuerung wurden 2 Energiezentralen errichtet. Die Energiezentralen beinhalten Anlagen zur Kälte- und Drucklufterzeugung, Eisspeicher sowie eine KWKK-Anlage mit den zugehörigen Nebenanlagen. Ab 2015 übernahm Ralf Schmeisser mit der Einheit „Strategische Infrastrukturplanung und Entwicklung“ die Aufgabe die Infrastruktur des Standortes Darmstadt weiter zu entwickeln.

10:35 Uhr
Spotlight Session – Kurzvorstellung der Produkte und/oder Dienstleistungen auf der Ausstellung
10:55 Uhr
Kommunikations- und Kaffeepause
11:25 Uhr
Roll-Out eines unternehmensweiten Energieeffizienzprogramms - Erfahrungen mit einem ganzheitlichen Ansatz bei Clariant mehr
eWATCH ist das globale, ganzheitliche Energieeffizienzprogram der Clariant Gruppe. In der Präsentation erfahren Sie wie das Programm global aufgesetzt wird, welche Bausteine enthalten sind und wie die Reduzierung des Energieverbrauches gelebt und Massnahmen identifiziert und umgesetzt werden. Ebenso wird auf die praktische Implementierung eingegangen und dargestellt wie verschiedene Bereiche des Unternehmens eingebunden sind.
Referent: Dr. Herbert Maier | Clariant

Dr. Herbert Maier leitet das weltweite Competence Center Energy & Utilities und ist für das globale Energieeffizienzprogramm „eWATCH“ verantwortlich. Er studierte Verfahrenstechnik an der Technischen Universität München. Nach der Promotion ging er als Postdoc an die University of Washington . Seit 1987 hat er verschiedene Positionen bei der Hoechst AG und später bei Clariant innegehabt, beispielsweise als technischer Projektleiter und interner Berater. Zusätzlich zur Leitung des globalen Competence Centers Energy & Utilities hat er die Funktion des Global Energy Technology Managers innerhalb der Clariant Gruppe inne.

11:55 Uhr
Key Performance Indikatoren – Was brauchen wir? mehr
Im Rahmen des NAMUR Arbeitskreises 4.17 wurde eine Umfrage zur aktuellen Verwendung von Key Performance Indikatoren innerhalb der Firmen in der chemischen Industrie durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Umfrage im Vortrag vorgestellt und kritisch hinterfragt.
Referent: Gunther Windecker | NAMUR/BASF SE

Gunter Windecker started at BASF in 1995 as process engineer. He took care of different research projekts in Germany and abroad. After that, he was promoted as senior engineer and was responsible for process optimization. Since 2012, he is team leader of the BASF energy management and energy efficiency team in Ludwigshafen/Germany

12:15 Uhr
Standardisiertes Vorgehen bei der Optimierung der Ressourceneffizienz von Prozessen mehr
Im Rahmen des EU Projekts MORE (Real-time Monitoring and Optimization of Resource Efficiency in Integrated Processing Plants, FP7) wurden Echtzeit-Ressourceeffizienzindikatoren (REI) entwickelt, mit denen der Zustand von Produktionsanlagen visualisiert und optimiert werden kann. Diese Indikatoren werden für die verschiedenen Entscheidungsebenen (Anlagenfahrer, Meister, Betriebsleiter, Geschäftsführung) eingesetzt und mit Hilfe von Optimierung kann die Anlagenfahrweise verbessert werden. Der Vortrag stellt die praktische Umsetzung von der Entwicklung über die Aggregierung bis zur standardisierten Darstellung mit den Mitteln der Automatisierungstechnik vor. Die NAMUR Arbeitskreise 2.4 (MES) und 4.17 (Energieeffizienz) arbeiten gemeinsam in einem Adhoc Arbeitskreis mit dem Konsortium zusammen, um eine NAMUR Empfehlung zu erarbeiten. Der Vortrag zeigt den Weg zur Standardisierung auf.
Referent: Dr. Stefan Krämer | Ineos

Dr.-Ing. Stefan Krämer (geboren 1972) studierte Chemical Engineering an der Universtiy of Newcastle upon Tyne (GB) und der TU Dortmund. Er begann seine Karriere bei INEOS in Köln in 2004 als Advanced Control Engineer und war 2009 bis 2013 Teamleiter eines Teams aus APC und PLS Ingenieuren. Als Energiemanager des Standortes in Köln betreut er seit 2012 das DIN ISO 50001 zertifizierte Energiemanagementsystem und koordiniert die Energieoptimierung und Energieeffizienzprojekte. Als Lehrbeauftragter unterrichtet er Batch Process Operation an der TU Dortmund. Er ist aktiv in der NAMUR besonders im Arbeitskreis 4.17 Energieeffizienz. Im EU FP7 Forschungsprojekt MORE übernimmt er die Rolle des industrial application coordinator.

12:45 Uhr
Mittagspause und Besuch der Ausstellung + Discussion Point/ Expo: Key Performance Indikatoren – Was brauchen wir? (Gunther Windecker | NAMUR/BASF SE)
14:15 Uhr
Energetische Optimierung der Dampfversorgung am Chemiestandort Leuna - ein preisgekröntes Best - Practice - Beispiel mehr
Nach einer kurzen Vorstellung vom Chemiestanort Leuna wird die Energieversorung, speziell die Versorung mit Prozessdampf dargestellt. Aufgrund der angespannten Energiemarktsituation wurde erkannt, dass der kontinuierliche dampfgeführte Kraftwerksbetrieb flexibilisiert und der Verbrauch von Erdgas reduziert werden muss. In einer umfassenden Analyse des gesamten Dampfversorgungssystems mit seinen vier Druckstufen konnten Energieeffizienzpotentiale identifiziert werden. Auf Basis dieser Analyse wurde unter dem Titel "ProEnergie2014+" ein neues Energiekonzept entwickelt, welches in einem komplexen Maßnahmenpaket die gesamte Energieversorgung des Chemiestandortes Leuna neu aufstellen und optimieren sollte. In zwei wesentlichen Umsetzungsschritten erfolgte der Umbau des Mitteldruckdampf- und des Hochdruckdampfsystemes. Durch den unternehmensübergreifenden Ansatz der innovativen Integration vorhandener Abhitzequellen konnten Erdgasverbrauch und CO2-Emissionen erheblich gesenkt werden.
Referent: Thomas Räcke | Infra Leuna

seit 1978 am Chemiestandort Leuna; 1978-1981 Berufsausbildung zum Maschinisten für Wärmekraftwerksanlagen; 1984-1989 Studium an der Technischen Universität Dresden - Thermodynamik/Strömungstechnik; seit 1989 in verschiedenen Positionen in Leuna als verantwortlicher Betriebsingenieur im Kraftwerksbereich (speziell GuD-Anlagen) tätig; seit 2013 Servicebereichsleiter Energie der InfraLeuna GmbH

Session 1:

14:45 Uhr

Session 1: Verfahren & Technische Lösungen
14:45 Uhr: Energie-Optimierung industrieller Prozesse mittels Pinch-Analyse mehr
Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und ökologischer Aspekte gewinnt die Erhöhung der Energieeffizienz für viele Industrieunternehmen zunehmend an Bedeutung. Der Schlüssel zu mehr Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit ist die energetische Prozessintegration mittels Pinch-Analyse. Durch eine Pinch-Analyse lässt sich systematisch aufzeigen, wie Energieströme in Produktions- und Infrastrukturanlagen verknüpft werden müssen, um eine hohe Effizienz bei minimalen Kosten zu erreichen. Der Energiebedarf lässt sich typisch um 10 bis 40% senken bei Amortisationszeiten für die Umsetzung der Massnahmen von 2 bis 3 Jahren. Beat Wellig zeigt in seinem Referat anhand von Fallbeispielen die Möglichkeiten und den Nutzen von Pinch-Analysen auf. Zudem wird demonstriert, wie mit der Software PinCH entsprechende Projekte in Industrieunternehmen praktisch und kostengünstig durchgeführt werden. 
Referent: Prof. Dr. Beat Wellig | Hochschule Luzern

Beat Wellig (*1969) hat an der Hochschule Luzern Maschinentechnik und an der ETH Zürich Verfahrenstechnik studiert. Er promovierte am Institut für Verfahrenstechnik der ETH Zürich im Bereich Hochdruckverfahrenstechnik. Seit 2006 ist Beat Wellig Professor für Thermodynamik, Verfahrenstechnik und Umwelttechnik an der Hochschule Luzern und leitet dort das Kompetenzzentrum Thermische Energiesysteme & Verfahrenstechnik. Die Schwerpunkte seiner F&E-Aktivitäten bilden Prozessintegration und Pinch-Analysen, Trennverfahren und Umwelttechnik sowie Wärmepumpen und Kältesysteme. Beat Wellig leitet den Stützpunkt des Bundesamts für Energie (BFE) für Prozessintegration und Pinch-Analysen. Zudem ist er massgeblich beteiligt am interuniversitären Forschungskompetenzzentrum „Swiss Competence Centers for Energy Research – Efficiency of Industrial Processes“.

15:15 Uhr: Kommunikations- und Kaffeepause
15:45 Uhr: Brüdenkompression & Wärmerückgewinnung in einer Al-Oxydhydrat-Strippung
Referent: Sven Kudernatsch | ENCOS GmbH & Co.KG

Herr Sven Kudernatsch, ist als Gruppenleiter und Produktbetreuer Energieeffizienz im Geschäftsbereich Industrie Service bei der ENCOS GmbH & Co.KG (TÜV NORD GROUP) tätig und fachlich verantwortlich für die Durchführung und Projektkoordination von Energieeffizienzanalysen im gewerblichen und industriellen Bereich.

16:05 Uhr: Energieeffizienz durch technische Isolierung
Referent: Frank Richter | Bohle Isoliertechnik GmbH
16:35 Uhr: Praxisbeispiel: Aerzen – Performance³- Energieeffiziente Erzeugung von Prozessluft
Referent: Jürgen Schmid | Aerzener Maschinenfabrik

Session 2:

14:45 Uhr

Session 2: Energiemanagementsoftware
14:45 Uhr: Durchführung ganzheitlicher Energieeffizienzprojekte nach der Methodik des Total Energy Efficiency Management (TEEM) mehr
Die Steigerung der Energieeffizienz wird im industriellen Sektor immer mehr zu einem maßgeblichen Werkzeug, um Produktionskosten zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu sichern. Eine wichtige Voraussetzung für effiziente Energienutzung ist die Identifikation der wesentlichen Energieverbraucher sowie der prozesskettenspezifischen Energietreiber und die Kenntnis der Faktoren, mit denen diese beeinflusst werden können.

Das »Total Energy Efficiency Management (TEEM)« bietet einen ganzheitlichen Ansatz, der Methoden zur Erfassung, Analyse und Optimierung des Energieeinsatzes in den einzelnen Prozessschritten des Produktionsablaufs miteinander verbindet. Das TEEM beinhaltet unter anderem die Zuordnung von Energiekosten zu Produktionsdaten, das Benchmarking von produktbezogenen Energieverbrauchswerten sowie die Simulation und Visualisierung von technischen und produktionssteuernden Maßnahmen mit ihren Auswirkungen auf die Energieeffizienz und auf den Produktionsprozess. Das Gesamtkonzept des TEEM besteht aus mehreren methodischen Teilkomponenten.

Eine hohe Transparenz der betrieblichen Abläufe sowie eine kontinuierliche Erfassung von wesentlichen Energie- und Produktionsdaten bilden die Grundlage zur Optimierung des Energieeinsatzes. Das Analysesystem bietet dem Benutzer die Möglichkeit, für die einzelnen Prozessschritte verschiedene vordefinierte Maßnahmen zur Verbesserung des Energieeinsatzes auszuwählen und die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf den Gesamtenergiebedarf und auf die Prozesskette simulieren zu lassen. Die Ergebnisse der Simulation werden mit Kennzahlen und Graphiken visualisiert und können mit dem Ausgangszustand sowie einem weiteren Optimierungsszenario verglichen werden. Die Optimierungsmöglichkeiten umfassen sowohl neue Prozessparameter der Anlagen als auch organisatorische Veränderungen des Produktionsablaufs. Die Vorgehensweise zum Aufbau des Analysesystems kann unter Berücksichtigung der jeweiligen Besonderheiten problemlos auf andere Produktionsschritte übertragen werden. Dadurch können Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz für beliebige Produktionsketten ermittelt und visualisiert werden.
Referent: Fabian Zimmermann | Fraunhofer IPA/Uni Stuttgart (EEP)

Fabian Zimmermann hat Wirtschaftsingenieurwesen mit der technischen Vertiefung Maschinenbau sowie der wirtschaftlichen Vertiefung Controlling & Investition an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt studiert (2011-2015). In seiner Diplomarbeit am Fraunhofer IPA führte er eine Indikatoren-Analyse der Elektromobilität durch und entwickelte daraus Marktentwicklungsszenarien für die Elektromobilität. Seit Mai 2015 ist er am Fraunhofer IPA bzw. am Institut für Energieeffizienz in der Produktion (EEP) der Universtät Stuttgart tätig und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Integration von Energiespeichertechnologien in die Produktion.

15:15 Uhr: Kommunikations- und Kaffeepause
15:45 Uhr: Impulsvortrag: Nicht nur EnMS – alle Ressourcen und Prozessdaten unter Kontrolle anhand von Best-Practice-Beispielen mehr
Bei einem der erfolgreichsten europäischen Hersteller von Holzplatten bestand die Aufgabe darin, drei vorhandene Systeme in ein neues System zu integrieren, das Strom, Gas, Wasser, Wärmemengen und Prozessdaten zusammen bringt, Spitzenlastoptimierung nach aktuellen Anforderungen durchführt sowie automatischen Forecast an den Stromversorger meldet. Bei einem Filialisten mit ca. 3.500 Niederlassungen in 22 Ländern wurden die Stromzähler und Gebäudeautomation angekoppelt, sowie das ERP und die automatische Überwachungsfunktion für die Energieverläufe. Einsparung von 2.500 MWh innerhalb des ersten Jahres, automatische Störmeldeweiterleitung, standortübergreifende Alarmanlagenfunktion, zentrale Steuerung über Sollwertverwaltung. Bei einem weltweit tätigen Unternehmen aus der Baunebenbranche wurde ein einheitliches System für 15 Standorte integriert, zusätzlich Prozessankopplung zu den unterschiedlichsten Steuerungen, chargenorientierte Aufzeichnung, umfangreiche KPI-Erzeugung für Controlling. Das Resultat war eine intelligente Prozessanalyse, Produkt- und chargenorientierte Auswertungen, Zusammenarbeit von Produktion, Controlling, Werksleitung und Labor als auch umfangreiches Reporting.
Referent: Thomas Hepp | GTI-control

Thomas Hepp ist seit 2005 in der Softwareentwickliung der Firma GT-control mbH tätig. Ab dem Jahr 2010 übernahm er die Position des Produktmanagers für das Energiemanagementsystem ResMa. Seither steht er in Kontakt zu Kunden, die ihre Energieeffizienz steigern möchten. In dieser Zeit gewann Thomas Hepp tiefe Einblicke in die Prozesse undStrukturen der Kunden und unterstütze die Etablierung des EnMS und der damit verbundenen Energieeffizienzisteigerung. Bereits nach dem ersten Jahr erzielte sein erster Kuinde eine Energieeinsparung von 2,5 GWh und sparte so 1.500 t CO² Emission ein. Thomas Hepp ist gebürtiger Unterfranke, 27 Jahre jung, verheiratet und hat zwei Kinder.

16:05 Uhr: Impulsvortrag: Optimierung des Anlagenbetriebs – mit SES System Effizienz Service mehr
Pumpen, die nicht optimal auf die Anlage abgestimmt sind, verbrauchen zu viel Energie. SES System Effizienz Service® von KSB kann Abhilfe schaffen: Eine umfassende Analyse und Bewertung der Anlage durch ein erfahrenes Ingenieurteam legt Einsparpotenziale offen. Zudem kann das Aufdecken von Schadensursachen Instandhaltungskosten nachhaltig senken. Konkrete Optimierungsempfehlungen werden in einem umfassenden Ergebnisbericht zusammengefasst und auf Ihre Wirtschaftlichkeit hin bewertet. Nach Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen zeigt eine kostenfreie Zweitmessung, ob die ermittelte Einsparung erreicht wurde.
Referent: Bernhard Salamon | KSB Service GmbH

bis 2009: Diplom Universität Karlsruhe (TH); 2009 - 2014: KSB Aktiengesellschaft, Frankenthal, Projektingenieur "Kleine Wasserkraft"; seit 2014: KSB Service GmbH, Frankenthal, Projektingenieur "System Effizienz Service"

16:35 Uhr: Praxisbeispiel: Vom Managementsystem zur Kostenreduzierung: Systematische Nutzung von betrieblichen Energiedaten mehr
Ein Energiemanagementsystem in dem Energieströme erfasst und dokumentiert werden, bildet die Grundlage für eine systematische Analyse und Optimierung des Energieverbrauchs.
Durch eine kontinuierliche Aufzeichnung können typischerweise Spitzenlasten reduziert werden und unerwartete Verbräuche durch z.B. Leckagen schnell identifiziert werden.
Die Erfassung der Energieströme bildet aber auch die Grundlage für die Betrachtung verschiedenster Bilanzkreise. Anhand von Beispielen wird aufgezeigt, wie wichtig bei der Identifizierung von Einsparpotenzialen die richtige Wahl das Bilanzkreises ist und dass sich vor allem betriebsbedingte Einsparpotenziale häufig erst durch eine Bilanzierung identifizieren lassen. Eine detaillierte Bilanzierung über Prozessvorgänge bietet die Möglichkeit Prozesszusammenhänge aufzudecken und so Prozess-Optimierungen zu realisieren, die meist kein oder nur sehr geringe Investitionsvolumen benötigen.
Der Bilanzraum sollte hierbei nicht nur Energieströme umfassen, sondern auch Ressourceneffizienz und mögliche Stoffrückgewinnungen in Betracht ziehen.
Referent: Dr. Stefanie Simson | InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG

Stefanie Simson studierte Chemieingenieurwesen an der technischen Universität München (2005-2010) und promovierte im Anschluss im Bereich technische Chemie/Katalyse (2010 - 2013). Seit Juli 2013 ist sie bei Infraserv Gendorf in der Abteilung Energie- und Prozessmanagement tätig. Sie führt seither für Kunden aus der Chemie- und Prozessindustrie Ressourcen- und Energieeffizienzstudien durch und unterstützt bei der Einführung von Energiemanagement-Systemen. Durch zahlreiche Standortstudien im In- und Ausland kann Frau Simson auf einen fundierten Erfahrungsschatz zurückgreifen, welcher die Optimierung von kontinuierlichen Produktionsprozesses und Batch-Prozessen umfasst.

17:10 Uhr
Abschluss-Podiumsdiskussion | Energieeffizienz - Wann ist das Ende der Fahnenstange erreicht?
17:40 Uhr
Veranstaltungsende
19:00 Uhr
Abendveranstaltung: Get-Together im Vogel Convention Center, Würzburg

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Aussteller 2016